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Wer sind die Reiter des Jahres?

4. nóvember 2012 kl. 22:59

Wer sind die Reiter des Jahres?

 

Nur noch wenige Tage sind es bis zur Jahresfeier der Reiter und Züchter Islands im Broadway in Reykjavík am kommenden Samstag.

Wie immer werden bei dieser Feier die Reiter des Jahres geehrt und die Spannung, wer die Auszeichnung in diesem Jahr erhält, steigt mit jedem Tag. Eiðfaxi fragte zwei bekannte Pferdezüchter, wer ihrer Meinung nach die Titel tragen wird.

Kristinn Guðnason, Pferdezüchter auf Árbæjarhjáleiga

Sportreiter: Bei der Wahl des Sportreiters bin ich mir nicht ganz sicher. Ich denke, dass die Isländischen Meisterschaften eine höhere Gewichtung haben, als die Nordischen und daher denke ich, dass entweder Jakob oder Árni Björn ausgezeichnet werden. Jakob hat eventuell bessere Chancen, da er zwei Prüfungen bei den Isländischen Meisterschaften gewann. 

Gæðingakeppni-Reiter: Ich denke Sigurður Sigurðarson wird Gæðingakeppni-Reiter des Jahres. Er war auf dem Landsmót sehr erfolgreich, gewann das A-Flokkur und wurde Dritter im B-Flokkur. Außerdem stellte er Blæja frá Lýtingsstöðum im Spätsommer hier in Hella im B-Flokkur vor und erreichte die höchste Note, die je im B-Flokkur vergeben wurde. Natürlich wäre auch Einar Öder eine gute Wahl, allerdings hat Siggi an deutlich mehr Turnieren teilgenommen.
Sowohl die Pferde von Einar, als auch von Siggi wiesen nach ihren Prüfungen keinerlei Verletzungen auf. 

Passreiter: Ich denke, es wird Sigurbjörn. Auch wenn mich Daníel Ingi immer begeistert, so denke ich, dass Sigurbjörn den Titel bekommt. Es gibt einfach bisher noch niemanden, der so gut ist im Rennpass wie Diddi.

Zuchtreiter: Ich persönlich möchte niemanden als Zuchtreiter wählen. Ich finde es nicht korrekt, die Reiter zu belohnen, schließlich machen sie nur ihre Arbeit und die Qualität des Pferdes entscheidet den Erfolg.

Nachwuchsreiter: Dies ist meiner Meinung nach die schwierigste Gruppe, da alle unsere jungen Reiter sehr talentiert sind. Ásmundur Ernir war sehr erfolgreich in diesem Jahr, wurde Zweiter auf dem Landsmót und konnte gute Ergebnisse auf den Isländischen Meisterschaften erreiten. Auch Flosi hat eine erfolgreiche Saison hinter sich und ist ein überaus talentierter Reiter. Trotzdem glaube ich, dass Arnar Bjarki den Titel erhält. Er konnte viele Turniere gewinnen und hat sehr viel und hart dafür trainiert.

Reiter des Jahres:  Agnar Snorri startet hauptsächlich im Ausland, ich denke also, wir können ihn nicht so gut mit unseren Leuten hier vergleichen. Ich denke, dass Sigurður Reiter des Jahres wird. Er war sowohl auf der Turnier- als auch Zuchtbahn überaus erfolgreich in dieser Saison.
 

Gunnar Arnarson, hrossaræktandi í Auðsholtshjáleigu

Sportreiter: Ich habe mich noch nicht sehr genau mit den nominierten Reitern beschäftigt, denke aber, dass Jakob und Agnar relativ weit oben auf der Liste stehen, ebenso wie Árni Björn. Der Kampf um den Titel ist hart, ich denke aber dass Jakob und Agnar viele Erfolge in verschiedenen Prüfungen verzeichnen konnten.

Gæðingakeppni-Reiter: Ich denke Einar Öder hat diesen Titel sicher. Er hat durch hervorragende Reitweise beeindruckt und ist in diesen Prüfungen einer der Besten. 

Passreiter: Das wird Sigurbjörn Bárðarson, wobei er genauso gut ist wie Einar. Beide sind vorbildliche Reiter und haben den Titel verdient. 

Zuchtreiter: Gísli Gíslason erhält diesen Titel. Er ist ein Meister auf seinem Gebiet. Er trainiert seine Pferde immer fair und mischt die traditionelle isländische Reitweise mit der klassischen. Gísli hat auch in diesem Jahr wieder viele verschiedene Pferde vorgestellt, die er ausschließlich selbst trainiert hat und die sich mit viel Lauffreude und positiver Einstellung präsentierten,

Nachwuchsreiter: In dieser Gruppe ist es unglaublich schwer, den oder die Beste zu wählen, schliesslich haben sie alle ein grosses Talent. Wenn ich wählen müsste, so würde die Wahl denke ich auf Kári fallen, oder auch auf Arnar Bjarki oder Ásmundur Ernir.

Reiter des Jahres: Reiter des Jahres wird Guðmundur Björgvinsson. Er hat in allen Bereichen viele Erfolge zu verzeichnen, sowohl im Gæðingakeppni, als auch in den Sportprüfungen und in den Passdisziplinen.