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Neue Turnierprüfung - "Hestamennska FT“

11. febrúar 2011 kl. 23:37

Neue Turnierprüfung - "Hestamennska FT“

Eiðfaxi berichtete gestern von einer neuen Turnierprüfung, die derzeit ausgearbeitet wird. Anbei eine Beschreibung der Prüfungsinhalte:

Die Idee mit dieser Prüfung ist es, gute Reitweise und Ausbildung von Islandpferden zu fördern. Es kommt mehr auf ein gutes Zusammenspiel zwischen Reiter und Pferd an, als auf hohe Qualitätsansprüche betreffend der Gangarten.

Die Grundübungen sind wichtiger, als das eigentliche Ziel. Respekt und Vertrauen sind die wichtigsten Faktoren. Es handelt sich also um eine Prüfung, bei der das Pferd gelassen sein und mit dem Reiter zusammenarbeiten möchte. Das Pferd soll dem Reiter gehorchen und die Aufgaben mit gutem Arbeitswille ausführen, die ihm gestellt werden. Das Pferd soll ruhig und sebstsicher sein, sowie dem Reiter vertrauen. Das Pferd soll geschmeidig und stark sein und sich im Gleichgewicht befinden, um den Reiter richtig tragen zu können. Das Pferd soll sich wohl fühlen und die Hilfen des Reiters verstehen und akzeptieren. Die Reitweise des Reiters soll von Weichheit und Leichtigkeit gezeichnet sein.

Die Gangarten sollen taktklar und federnd sein. Eine aktive Hinterhand führt zum Schwingen im Rücken, was widerrum zu federnden Bewegungen führt. Der Reiter folgt der Bewegung des Pferdes und seine Hilfen sollen so gut wie nicht erkennbar sein. Das Pferd muss den Reiter als sein Leittier akzeptieren und in die von ihm angegebenen Richtungen gehen.

In dieser Prüfung müssen die Gangarten Schritt, Trab, Tölt und Galopp gezeigt werden. Der Rennpass kann, aber muss nicht gezeigt werden. Diese Gangart darf nur auf einer Reitbahn gezeigt werden, deren lange Seite mindestens 60m lang ist, denn schliesslich spielen hier das Legen, die Energie und das Zurücknehmen eine grosse Rolle. Alle Gangarten müssen taktklar und raumgreifend sein. Bis auf den Rennpass müssen alle Gangarten auf der Geraden und auch auf gebogenen Linien gezeigt werden. Es reicht nicht, eine Gangart nur während einer Übung zu zeigen. Die Gangartenwechsel und auch Tempounterschiede spielen eine grosse Rolle. Es ist wichtig verschiedene Übungen zu zeigen, die uns beim täglichen Training behilflich sein können. Es ist wichtiger, wie die Übung ausgeführt wird, als wie sie heisst. Der Reiter bringt passende Musik zu seiner Kür mit. Bevor die Prüfung beginnt müssen die Reiter den Richtern ihren Kürbogen zukommen lassen, auf dem die Übungen, die zu bewerten sind, aufgeführt sind.

Ein grosser Teil der Prüfung ist die freie Vorführung. Hier kann der Reiter seine eigene Ideen einbauen und sowohl Richter, als auch Zuschauer von den oben genannten Eigenschaften überzeugen.
Einige Beispiele sind:  Hinterhandwendung im Tölt, Tölt an der Hand ohne Zügelverbindung, Longieren im Galopp ohne Longe, Spanischer Schritt, Sitzen, Liegen, ohne Trense reiten, auf den Hinterbeinen stehen, Piaffe, fliegende Galoppwechsel, Verbeugen usw.

Die Regelungen der "Hestamennska FT" werden morgen hier auf Eiðfaxi.is bekanntgegeben.