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Neue Turnierprüfung FT

15. febrúar 2011 kl. 21:08

Neue Turnierprüfung FT

Die neue Turnierprüfung „Reitkunst FT“ wurde nun ins Leben gerufen und gestern wurden die Regeln, nach denen die Prüfung gerichtet wird, bekannt gegeben. Morgen wird erklärt, wie die Richter diese richten. Alle Informationen werden mit Rücksicht auf Veränderungen bekannt gegeben, da das Komitee nach wie vor an den Verbesserungen arbeitet.

Regeln: Die Prüfung kann sowohl in einer Reithalle, als auch auf einem Platz geritten werden.
Sie basiert auf einigen vorgeschriebenen Lektionen, sowie einer freien Vorstellung.
Die Größe der Bahn muss mindestens 20x40m betragen und höchstens 40x80m.
Der Reiter beginnt und endet seine Vorstellung mit einem Gruß und dabei muss ein Arm fallen gelassen werden und mit dem Kopf genickt werden. Dies darf entweder im Stand oder in einer beliebigen Gangart gemacht werden.
Vorgeschrieben ist es die Gangarten Schritt, Trab, Tölt und Galopp zu zeigen. Das Pferd muss in diesen sowohl auf der Geraden, als auch auf gebogenen Linien vorgestellt werden. Es ist nicht ausreichend eine Gangart während einer Lektion zu zeigen. Rennpass darf gezeigt werden, wenn die Bahn mindestens 60m lang ist. Bei der Bewertung muss dabei hauptsächlich auf das Legen und das Zurücknehmen eingegangen werden. Die Richter müssen darauf achten, dass das Legen sehr geschmeidig und pferdegerecht vonstatten geht. Das Pferd wieder im Tölt sein, bevor es in die Kurve geritten wird. Allgemein müssen sowohl lösende, als auch versammelnde Übungen gezeigt werden, die beim Training des Islandpferdes behilflich sein können. Bevor die Prüfung beginnt muss der Reiter einen Kürbogen bei den Richtern abgeben. Handelt es sich bei der freien Vorstellung um eine außergewöhnliche Übung, dann muss der Reiter eine genaue Beschreibung beilegen.
Eine Pflichlektion ist das Reiten am langen Zügel.
Da es sich bei der Prüfung um Reitkunst handelt, wird sowohl die Arbeit an der Hand, als auch im Sattel erwartet. Jede Vorstellung muss mindestens acht und höchstens zehn Minuten lang sein. Die Vorstellung im Sattel sollte 6-8 Minuten betragen und die Arbeit an der Hand 2-4 Minuten. Der Reiter wird darauf hingewiesen, wenn er noch zwei Minuten zur Verfügung hat und wann die Zeit vorbei ist. Jeder Reiter darf mit mehreren Pferden gleichzeitig starten. Da der Pferdewechsel die Prüfung nicht stören darf, ist es erlaubt eine Hilfskraft dabei zu haben. Sitzt der Reiter ein Pferd und arbeitet ein oder mehrere Pferde währenddessen, dann gilt dies als Arbeit an der Hand.
Die Ausrüstung kann frei gewählt werden.
Es gelten die Regeln der FEIF betreffend Beschlag und Gewichte.
Ein Reithelm ist Pflicht.
Es ist erlaubt ohne jegliche Ausrüstung zu starten. Je schlichter die Ausrüstung umso besser sind die Chancen auf eine höhere Bewertung. Die Bewertung kann zudem höher ausfallen, wenn die Lektionen ohne Hilfe eines Zaunes oder einer Wand ausgeführt werden. Für grobe Einwirkung werden Minuspunkte vergeben. Zur Vorführung passende Musik kann zu einer höheren Note führen. Die Prüfung darf zu Beginn nur von FT Meistern gerichtet werden. Später werden Richter speziell für diese Prüfung ausgebildet. Eine höhere Note kann durch Ausführung schwieriger Lektionen erzielt werden. Eine interessante Prüfung mit gezielt ausgeführten Übungen, welche systematisch gut aufgebaut ist gibt Pluspunkte. Eine unorganisierte Prüfung, bei der Lektionen und Gangarten schlecht aneinander angepasst sind gibt Minuspunkte. Ebenso wenn die Prüfung viele unnötige Wege enthält. Der Reiter darf die verschiedensten Gegenstände für seine Vorführung mitbringen und die freie Vorstellung damit spektakulärer gestalten. Der Aufbau der Gegenstände darf keine Zeit in Anspruch nehmen und es dürfen keine Pausen dafür eingelegt werden. Solche Gegenstände sind beispielsweise Bälle, Hütchen, Feuer, Fahnen, Lammfelle, Regenschirme, Hunde usw, um nur einiges zu nennen.
Die Richter geben ihre Note zu Ende der Vorstellung bekannt.