mánudagur, 16. september 2019
 
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In die Zukunft blicken!

17. desember 2011 kl. 19:52

In die Zukunft blicken!

Eiðfaxi war am 10.Dezember in Nord-Island unterwegs und traf unter anderem auf den Pferdezüchter Baldvin Kr. Baldvinsson vom Gestüt Torfunes.

Baldvin war an dem Tag in Hólar, um dort drei seiner Jungpferde abzuholen, die von den Schülern des zweiten Jahres eingeritten wurden. Er nahm sich einige Minuten, um Eiðfaxi einige Fragen zu beantworten:

Hast du schon öfter Pferde zum Einreiten oder in Beritt nach Hólar gegeben?
Ja, ich habe in den vergangenen Jahren immer ein paar Pferde hier ins Training gegeben.

Bist du mit dem Ergebnis zufrieden?
Ja, sehr sogar! Die Schüler arbeiten unter der Anleitung von unseren besten Reitlehrern und man kann sich zudem sicher sein, dass die Pferde täglich gearbeitet werden. Die Schüler haben gute Grundkenntnisse in der Ausbildung von Pferden und haben ihre Sache sehr gut gemacht. Alle Pferde reagieren sehr gut auf die Hilfen und keines ging gegen den Reiter.

Freut ihr aus der Þingeyarsveit euch schon auf das Landsmót in Reykjavík?
Ja, ich freue mich auf jeden Fall und ich hoffe und denke, dass auch die anderen Leute aus meiner Umgebung schon sehr gespannt sind.

Hast du irgendwelche Hoffnungen?
Ich hoffe natürlich, dass ich so viele Zuchtpferde wie möglich für das Turnier qualifizieren kann. In Reykjavík sind Unterbringungsmöglichkeiten für alle teilnehmenden Pferde vorhanden, ich denke das ist wirklich von grossem Vorteil. Auch die Anlage ist erstklassig.

Wie denkst du über die Diskussionen betreffend des Landsmót-Austragungsortes?
Wir leben in einem neuen Zeitalter. Ich denke, viele Leute denken zu viel an die Vergangenheit. Wir Pferdezüchter haben viel Arbeit in unsere Pferde gelegt und wenn wir dann am Turnierplatz angekommen sind, ist es sehr unvorteilhaft, wenn wir sie ständig hin- und hertransportieren müssen, vor allen wenn es sich um junge Pferde handelt. Wir müssen Landsmót-Standorte aufbauen, die das ganze Jahr genutzt werden können. Es kommt ständig zu Konflikten betreffend der Wahl des Standorts und am Ende sind die Vereine und Gemeinden die Leidtragenden. Meiner Meinung nach sollten wir uns auf zwei Standorte konzentrieren und dort optimale Bedingungen für Reiter, Pferde und Zuschauer schaffen. Dabei denke ich ist ein Standort im Norden und einer im Süden vorteilhaft.

Welche Standorte wären deiner Meinung nach vorteilhaft?
Wenn die Zukunft der Universität Hólar gesichert ist, dann denke ich, sollte man dort einen Austragungsort für das Landsmót aufbauen. Hier sind optimale Bedingungen vorhanden, es gibt genug Platz für die Pferde, drei Reithallen und auch sonst sind die Bedingungen optimal. In der Zeit dazwischen wird die Anlage natürlich weiterhin für die Ausbildung der Bereiter und Reitlehrer genutzt.
Im Süden würde ich Reykjavík als Standort bevorzugen. Hier haben wir vor allen Dingen viel Platz für die Pferde und auch genügend Unterbringungsmöglichkeiten für die Gäste und Reiter.