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“Das Pferd muss in der Lage sein zu kauen”

11. mars 2011 kl. 22:56

“Das Pferd muss in der Lage sein zu kauen”

Die Regeländerungen der Ausrüstung für Pferd und Reiter im Turniersport waren das Hauptthema bei der FEIF Konferenz, das die meiste Aufmerksamkeit bekam. Viele führende Reiter kamen mit Neuerungen nach Europa und zu den Weltmeisterschaften, Neuheiten welche manche für verbietungswürdig bei Turnieren befanden. Das englisch kombinierte Reithalfter in Kombination mit der Kandare war für lange Zeit verboten, schaffte es jedoch, sich, ohne Diskussion, wieder einzuschleichen und tauchte so plötzlich wieder auf, ohne, dass es jemand wirklich bemerkte.

Bei der jüngsten FEIF Hauptversammlung wurde erneut die Entscheidung getroffen, das englisch kombinierte Reithalfter zu verbieten. Eiðfaxi kontaktierte einige Trainer und Sportreiter um mit ihnen über ihre Meinung zu diesem Thema zu sprechen. Wir fingen damit , Þorvaldur Árni Þorvaldsson zu fragen:

“Ehrlich gesagt habe ich über dieses Thema noch nicht so viel nachgedacht und ich habe diese Kombination nicht sehr häufig verwendet. Ich glaube, dass die Kandare ein gewisses Maß an Lockerheit braucht um korrekt zu wirken. Das Pferd muss in der Lage sein seinen Mund zu bewegen um gut kauen- und mit dem Gebiss spielen zu können. Ein fest geschnürter Nasenriemen, geschweige denn ein kombinierter Sperriemen, engt diese Bewegung ein. Darüber hinaus wirkt die Kandare dann nicht korrekt. Ich möchte auch hinzufügen, dass die Trenseneinstellung, wenn sie zu kurz ist, eben die Funktion der Kandare verfälscht.

Ich bin der Meinung, dass es sehr unschön ist mehr Zaumzeug und Hilfsmittel zu sehen, als eigentlich am Pferdekopf nötig wären. Wahrscheinlich zeigt dies auch das falsche Image gegenüber jenen, die das Islandpferd zum ersten Mal sehen“, fügt Þorvaldur hinzu.