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Das “Lieblingsbild” sagt alles

11. mars 2011 kl. 23:01

Das “Lieblingsbild” sagt alles

Einar Öder Magnússon nahm am Interview mit  Eiðfaxi teil, indem es um Veränderungen der Regeln in Bezug auf Gebisse bei Sportturnieren geht, da bei der FEIF Hauptversammlung entschieden wurde den Sperriemen beim englischen Reithalfter in Kombination mit der Kandare zu verbieten.

”Es hört sich vielleicht etwas seltsam an, aber was dieses Thema angeht ist mir diese Regelung eigentlich egal. Wenn ich das Thema etwas näher betrachte, denke ich ,sie arbeiten an der falschen Seite des Problems. Meiner Meinung nach sollten die Richter so ausgebildet sein, dass sie erkennen, wenn ein Pferd korrekt vorgestellt wird; weich und geschmeidig und sich selbst gut tragend. Die Richter müssen in der Lage sein den Zügelkontakt zu erkennen und zu entscheiden, ob dieser leicht und spielend ist, oder ob das Pferdemaul nur zusammengeschnürt ist. Ich denke die Leute verschwenden ihre Zeit mit dem falschen Problem. Diskutieren ob nun Sperriemen oder nicht. Ich benutze die Kandare ab und an und genieße es dieses Equipment zu haben. Doch vor kurzem, als ich in Skandinavien unterrichtete, war ich erschrocken darüber wie viele Reiter mit Stangengebissen ritten.

Zum Schluss möchte ich gerne einen Text von Eyjólfur Ísólfsson zitieren, in dem es um sein „Lieblingsbild“ geht. Er sagt unter anderem: Das Pferd ist konzentriert, froh und zufrieden. Das Maul ist geschlossen und es gibt keinen Nasenriemen. Die Hand des Reiters ist offen und weich. Der Reiter folgt den Bewegungen des Pferdes.“ Mit diesen Worten schließt Einar das Gespräch ab.

Hier ist Eyjólfur Ísólfssons Lieblingsbild