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„Wir sind alarmbereit, sollte sich die Situation verändern”

24. mars 2010 kl. 11:47

„Wir sind alarmbereit, sollte sich die Situation verändern”

Der Bereiter und Trainer Vignir Siggeirsson wohnt zusammen mit seiner Familie auf Hemla II in Vestur-Landeyjar. Der Hof befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Eyjafjalla-Gletscher, wo letzte Woche der Vulkan am Fimmvörðurháls ausgebrochen ist. Eiðfaxi.is hat sich mit Vignir in Verbindung gesetzt.

Wann und wie hast du von dem Vulkanausbruch gehört?

„Wir bekamen in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Anruf vom Bevölkerungsschutz. Uns wurde gesagt, daß wir unseren Hof verlassen und nach Hvolsvöllur fahren sollen. Wir hatten zuvor nichts gemerkt, obwohl wir uns in der Nähe des Gletschers befinden.”

Wie war es für dich und deine Familie, den Hof einfach mitten in der Nacht zu verlassen?

„Das war natürlich keine alltägliche Situation. Wir haben aber Ruhe bewahrt und daher ging alles reibungslos, auch wenn viel Verkehr auf den Straßen war. Die Leute hier in der Umgebung wurden bereits auf solch ein Ereignis vorbereitet. Es gab viele Konferenzen hier in unserer Gemeinde und vor vier Jahren wurde eine Übung abgehalten, wie man sich im Falle eines Vulkanausbruchs verhalten sollte. Die Leute waren also gut vorbereitet und die Evakuierung verlief ohne Komplikationen. Die Leute arbeiten sehr professionell und daher fühlen wir uns sehr sicher.”

Wie geht es den Tieren, die draußen stehen?

„Denen geht es gut. Sie haben vom Vulkanausbruch soweit nichts mitbekommen. Von Hemla aus sieht man nur die Rauchwolken und kein Feuerfunken oder Lava. Bisher ist keine Asche gefallen, aber ich habe gestern von einigen Leuten gehört, daß sich Asche auf ihren Autos befand. Wir sind natürlich jederzeit alarmbereit, sollte sich die Situation verschlechtern."

Glaubst du, daß der Vulkan Katla als nächstes ausbrechen wird?

„Man weiß es nicht. Viele sagen, daß dies wahrscheinlich der Fall sein wird. Wenn es so sein sollte, dann werden wir das so hinnehmen müssen. Sowohl Menschen, als auch Pferde sind hier nach wie vor sehr gelassen, genau wie in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Am Sonntagmorgen konnten wir nach Hause fahren, um die Tiere zu füttern und ab Sonntag nachmittag konnten wir unser Haus auch wieder beziehen.”



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