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Können ihre Pferde nicht trainieren

13. maí 2010 kl. 22:18

Können ihre Pferde nicht trainieren

Heiðrún Ósk Eymundsdóttir und Pétur Örn Sveinsson sind auf Hólar ausgebildete Bereiter und arbeiten auf Saurbæ im Skagafjörður. Heiðrún und Pétur trainieren derzeit 25 Pferde, von denen die Mehrzahl bei einer Zuchtschau vorgestellt werden soll.


Eiðfaxi: Wie ist der Stand der Dinge auf Saurbæ?


Heiðrún Ósk: Momentan ist hier der totale Stillstand. Alle Pferde weisen Anzeichen der Pferdeinfluenza auf, sind aber zum Glück nicht stark erkrankt. Das ist jetzt die zweite Woche in der die Pferde Nasenausfluss haben und einige von ihnen husten auch. Die Pferde, die am ältesten sind und sich in guter Form befinden sind am wenigsten krank. Ansonsten ist es von Pferd zu Pferd sehr verschieden. Wir versuchen die Pferde, jetzt wo es wärmer wird, so viel wie möglich nach draußen zu stellen.


Eiðfaxi: Heiðrún Ósk erzählt, daß sie viele Pferde Zucht prüfen lassen wollen, aber momentan warten sie nur darauf, daß die Pferde erstmal wieder gesund werden. Ob sie dann vorgestellt werden, stellt sich später heraus.

Eiðfaxi: Welche Zuchtpferde sind die Interessantesten bei euch?

Heiðrún Ósk: Wir haben einige sehr gute Stuten, wie zum Beispiel Gjálp frá Miðsitju, eine Tochter von Gunnvör und Aron frá Strandarhöfði. Sie ist eine sehr gute Fünfgangstute, die Pétur dieses Jahr vorstellen möchte. Dann haben wir noch die vierjährige Tígull frá Gygjarhóli Tochter Æsa frá Stokkhólma. Æsa hat sehr viel Temperament und es macht viel Spaß sie zu trainieren. Pétur reitet nach wie vor die Stute Venus frá Sjávarborg, die eine Vollschwester zu Sproti frá Sjávarborg ist. Sie ist eine Elitestute, die unter anderem 9,5 für Rennpass bekommen hat. Sie gehört ihm zusammen mit Jón Geirmundsson und die beiden wollen sie dieses Jahr decken lassen. Ich habe sie schon einge Male geritten und es kann gut sein, daß wir sie im Turniersport einsetzen. Wir haben dann noch eine Halbschwester von Venus, das ist die Toppur Tochter Vordís, eine gute Fünfgangstute. Wir möchten versuchen sie diesen Sommer Elite vorzustellen. Dann haben wir noch zwei gute Stuten von Kristján auf Helluland im Aðaldalur. Die eine ist eine Tochter von Þristur frá Feti und die andere von Andvari frá Ey. Unter den Hengsten befindet sich der Sveinn-Hervar Sohn Hlynur frá Enni. Seine Mutter ist Sending frá Enni, die ebenfalls die Mutter von Ösp frá Enni ist, die von Þórdís Erla Gunnarsdóttir bereits erfolgreich im Turniersport vorgestellt wurde. Ein weiterer Hengst ist Vígur frá Eikarbrekki, ein Sohn von Dynur frá Hvammi und Festing frá Kirkjubæ. Er ist bereits Elite geprüft und ein sehr interessantes Turnierpferd.

Wir versuchen die Zeit trotzdem zu nutzen, auch wenn wir nicht reiten können. Wir sind derzeit viel am beschlagen, machen den Pferden eine Doppelmähne, räumen im und um den Stall auf, bauen Zäune und was sonst noch so alles anfällt. Wenn man etwas vor sich hergeschoben hat, dann ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um diese Sachen zu erledigen. Man ist natürlich etwas traurig, daß man nicht reiten kann, da sich die Pferde gerade alle in guter Form befinden. 
 


Eiðfaxi: Wie sieht es mit der Qualifikation für das Landsmót aus?

Heiðrún Ósk: Ich habe einen sehr guten Tölter, den ich diesen Sommer Turnier reiten möchte. Er ist ein Wallach und heißt Spakur frá Dýrfinnustöðum. Sein Vater ist Hágangur frá Narfastöðum und seine Mutter Sara frá Brennigerði. Er gehört meinem Vater. Ansonsten haben wir eigentlich nur Zuchtpferde, die wir für das Landsmót qualifizieren wollen.


Eiðfaxi: Habt ihr dieses Jahr schon Fohlen in Saurbæ bekommen?
 


Heiðrún Ósk: Ja, vor einer Woche ist das erste Fohlen gekommen, eine Rappstute mit Stern. Sie ist eine Tochter von Ljónslöpp frá Bringu (V. Gustur frá Hóli, M. Kolka frá Kolkuósi). Der Vater ist Vígur frá Eikarbrekku (V. Dynur frá Hvammi, M. Festing frá Kirkjubæ). Das Fohlen ist sehr hübsch, es hat einen guten Hals, ist hochbeinig und töltet ganz viel. Wir bekommen jedes Jahr um die zehn Fohlen und die Hengste, die wir letztes Jahr benutzt haben waren Þeyr frá Prestbæ, Seiður frá Flugumýri, Álfur frá Selfossi und andere. Ich sebst besitze eine Stute, sie heißt Perla frá Stóru-Gröf syðri und ich habe sie letztes Jahr von Þeyr decken lassen. Ich habe eine Tochter von ihr (Sól, eine Rökkvi Tochter), die ich im Frühjahr vorstellen möchte und dann habe ich von ihr noch ein Turnierpferd namens Þór frá Saurbæ. Sie hat mir also schon gute Nachkommen gebracht und das macht sie als Zuchtstute sehr interessant. Ich habe sie bekommen, als ich ein Kind war und bin sie damals ein wenig Turnier geritten. Mein Vater hat sie mir geschenkt als ich fünf Jahre alt war und sie damals ein Fohlen. Wir sind also quasi zusammen aufgewachsen und ich wurde sogar mal Isländischer Meister in der Dressur der Kinderklasse mit ihr.


Eiðfaxi: Heiðrún Ósk gewann zweimal hintereinander das Landsmót in der Juniorenklasse auf der Stute Gola frá Yzta-Gerði, die ihrem Vater Eymundur gehört. Was gibt es für Neuigkeiten von Gola?


Heiðrún Ósk: Gola bekommt dieses Jahr kein Fohlen und daher trainieren wir sie momentan ein bißchen. Sie ist jetzt 16 Jahre alt und es macht unheimlich Spaß so einen Gæðingur in Form zu halten. Sie wird aber demnächst von Kappi frá Kommu gedeckt. Ich besitze einen fünfjährigen Hengst von ihr und Rökkvi frá Hárlaugsstöðum, er heißt Stormur. Dieses Jahr erwarten wir zwei Fohlen von ihm. Stormur ist ein Viergänger mit sehr viel Kraft. Ich möchte ihn in Zukunft gerne als Turnierpferd nutzen.


Heiðrún Ósk widmet sich wieder ihrer Arbeit und Eiðfaxi bedankt sich für das Gespräch.



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