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Interview mit Reynir Aðalsteinsson

15. júlí 2010 kl. 16:39

Interview mit Reynir Aðalsteinsson

Eiðfaxi hat sich mit Reynir Aðalsteinsson über die Ausbildung „Reiðmaðurinn“ (der Reiter) unterhalten, die ein gemeinsames Projekt der Landwirtschaftlichen Universität in Hvanneyri und des LH, sowie des Verbandes der Pferdezüchter ist. 

Die Ausbildung ist vor allen Dingen Berufstätigen gedacht, die diese neben ihrer Arbeit absolvieren und ihr Wissen über Reitlehre und Pferdezucht erweitern können. Der Kurs findet in den Monaten von September bis April statt. An einem Wochenende im Monat bekommen die Teilnehmer Reitunterricht und der theoretische Teil findet größtenteils als Fernstudium statt. Das erste Mal wurde der Kurs 2008 angeboten und die ersten Schüler haben ihre Ausbildung im Frühjahr abgeschlossen. Diesen Herbst wird der Kurs auch in Egilsstaðir, Akureyri, Hafnarfjörður, Flúðir und im Borganes angeboten. Zuvor wurde der praktische Teil nur in Hella und auf dem Gestüt Dalland unterrichtet. Überall wird die Ausbildung von anderen Reitlehrern unterrichtet und geleitet wird alles vom Reitmeister Reynir Aðalsteinsson.

Wir unterhielten uns mit Reynir über die Ausbildung und den Unterricht:

„Die Leute sind unterschiedlich weit, was das Reiten betrifft. Der erste Teil heisst Horsemanship und wir unterrichten beispielsweise den Umgang mit den Pferd und wie man seine Körpersprache verwendet. Wir üben schliesslich das Longieren und machen Sitzüben und gehen genauer auf die Hilfen des Reiters ein, d.h. wie man Richtung und Geschwindigkeit kontrollieren kann. Vielen Reitern, die es nur gewohnt sind geradeaus zu reiten, fällt dies besonders schwer. Auf die Versammlung gehen wir dann erst später ein, ebenso wie auf die Zucht.“

„Die Pferde werden zu Beginn der Ausbildung von den Reitlehrern angesehen und ausprobiert und wenn diese nicht gut genug ausgebildet sind, dann werden die Schüler darum gebeten, sich nach einem anderen Pferd umzusehen. Es muss sich dabei nicht um erfahrene Turnierpferde handeln, sondern einfach um Pferde, von denen die Schüler während der Ausbildung etwas lernen können.“

„Es gab bisher nur wenige Leute, die die Ausbildung abgebrochen haben, denn viele Schüler haben Interesse daran, noch mehr zu lernen und für diejenigen bieten wir eine weiterführende Ausbildung an.“

Was denkst du lernen die Leute bei dieser Ausbildung?

„Vor allem diejenigen, die sich selbst verbessern und mehr über die Pferde und Reiterei lernen möchten, profitieren davon. Auch Leute, die gerne an Turnieren teilnehmen möchten, aber sich bisher aufgrund zu wenig Erfahrung nicht getraut haben, sind nach dem Kurs sehr gut darauf vorbereitet. Ein Teil der Ausbildung ist das Turnierreiten und viele sind davon begeistert, schliesslich macht es Spass gegen gleichgesinnte zu reiten.

„Leute, die sich für die Pferdezucht interessieren, kommen auch hier voll und ganz auf ihre Kosten. Die Schüler lernen Pferde zu beurteilen, sie auf Zuchtprüfungen vorzubereiten, um es schliesslich entweder selbst vorzustellen, oder einem Fachmann anzuvertrauen.“

„Zudem sind die Leute immer begeistert bei der Sache, wenn sie ein Ziel vor Augen haben und nach und nach ihre Erfolge sehen. Die meisten wollen mit einer weiteren Ausbildung fortfahren und es öffnen sich viele neue Wege.“

Wir bedanken und bei Reynir für das Gespräch und die Informationen.

Reynir ist eine Koryphäe in Sachen Islandpferde- und Reiterausbildung. Seine Laufbahn als Reitlehrer, Bereiter, Turnierreiter und Züchter ist außergewöhnlich gut und nur wenige verfügen über dieselbe Erfahrung und dasselbe Wissen wie Reynir. Alle diejenigen, die von ihm unterrichtet werden, können sich daher sehr glücklich schätzen. 



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