þriðjudagur, 25. september 2018
 
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Interview mit dem Chefrichter

31. ágúst 2010 kl. 00:18

Interview mit dem Chefrichter

Eiðfaxi traf den Chefrichter des Turniers, Sigurður Ævarsson zu einer Tasse Kaffe und stellte ihm einige Fragen über die Probleme der Richter und des Richtens.

Wie liefen die Arbeitsverfahren der Richter?

Der Ablauf des Richtens war sehr erfolgreich, auch die Zeiteinteilung war sehr gut. Insgesamt glaube ich, dass das Ergebnis der Richterarbeit sehr zufrieden stellend ist.

Diesen Sommer haben die Richter nicht so viel wie normalerweise gearbeitet, da es insgesamt weniger Turniere gab. Hat sich dies als nachteilig erwiesen?

Vielleicht stimmt dies nicht in Bezug auf dieses Turnier, da wir hier sehr erfahrene Richter haben, die sehr gut in Übung sind. Aber es stimmt, dass es ein Hauptproblem für einen guten Richter ist, viel zu richten um in Übung zu bleiben.

Wie ist deine Meinung darüber, einen auswärtigen Richter bei diesem Turnier richten zu lassen?

Natürlich ist dies etwas Positives. Wir sollten darüber hinaus aber nicht vergessen, dass es sehr teuer ist. Nicht weniger als 200.000 isländische Kronen kostet es einen Richter aus dem Ausland die Möglichkeit zu geben, zu einem Turnier wie diesem zu kommen. Das ist eine Menge Geld, besonders bei einem kleinen Turnier. Es gibt aber die Auflage einen Richter von Außerhalb zu haben, damit es ein WR Turnier wird.

Sie wurden mit internationaler Lizenz beauftragt, welche besagt, dass sie nach den gleichen Richtlinien arbeiten, zu richten, wo auch immer sie herkommen. Natürlich ist es sehr erfreulich für die Richter in ein anderes Land zu reisen und dort zu arbeiten, aber es sollte meiner Meinung nach nicht obligatorisch sein.

Zu jüngster Zeit wurde die Arbeit der Richter kritisiert. Möchtest du etwas dazu sagen? Ist dies begründete Kritik?

Kritik ist gut und notwendig zugleich. Wenn es aber dazu führt jemanden in Verruf zu bringen ist das Ziel verfehlt. Wir arbeiten alle auf das gleiche Ziel hinaus: Richter, Reiter und Zuschauer. Kritik sollte sich um Rhythmus, Aufbau der Präsentation, Regeln, Geschwindigkeit und so weiter drehen, dass ist in Ordnung. Wenn es dennoch dazu führt, dass jemand der Bevorzugung beschuldigt wird, dann wird Kritik schnell zu Verruf.

Möchtest du noch etwas hinzufügen?

Ja, ich möchte darauf Aufmerksam machen, dass sich die Reiter bei diesem Turnier exemplarisch vorgetan haben, was das Verhalten und Reiten angeht. Es wurde bis jetzt noch keine einzige rote Karte gezogen. Die Reiter waren sehr pünktlich trotz einiger Ausfälle. Dieses Turnier hatte knapp 400 Nennungen und nicht ein einziges Pferd hat von den Tierärzten eine negative Bemerkung bei der medizinischen Untersuchung bekommen.

Mit diesen Worten verabschiedet sich Siggi zurück an die Arbeit. Wir möchten ihm gerne für das Gespräch danken und wünschen ihm und seinen Mitarbeitern viel Erfolg mit der richterlichen Arbeit bei den A-Finals, die später am Tag stattfinden werden.