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Höfe müssen nicht evakuiert werden

18. maí 2010 kl. 16:38

Bild: www.bbl.is

Höfe müssen nicht evakuiert werden

Diejenigen, die sich in letzter Zeit unter dem Eyjafjallajökull aufgehalten haben, berichten von dem starken Einfluß des Ascheregens. Feiner Aschestaub macht sich dort überall breit, sowohl in Häusern, als auch in den Ställen und natürlich auf den Wiesen. Es stellt sich die Frage, ob die Asche schädlich für die Bewohner ist.

Haraldur Briem berichtet, daß das Gebiet sehr gut bewacht wird. „Es ist natürlich nicht gesund sich lange Zeit in dieser Gegend aufzuhalten. Die Leute, die nicht von wegziehen möchten, sind darum gebeten Schutzkleidung wie Atemschutzmasken und Schutzbrillen zu tragen. Niemand sollte sich ohne Grund viel draußen aufhalten, sondern so viel wie möglich im Haus bleiben. Wir haben bisher noch niemanden evakuiert, denn die Situation hat sich in letzter Zeit nicht verschlechtert. Den Leuten, die nicht unbedingt zu Hause bei sich bleiben müssen, wird geraten von dort weg zu ziehen. Wir fordern sie jedoch nicht dazu auf.”

Haraldur berichtete uns davon, daß ein Spezialist in Sachen Vulkanasche aus England angereist kam und Ratschläge gegeben hat. Er war ebenfalls der Meinung, daß eine Evakuierung nicht notwendig ist und die Isländer bisher richtig gehandelt haben. Wichtig ist, daß gut zusammengearbeitet wird und die Leute unterstützt werden. Sollte sich der Zustand verschlechtern, könnte es ratsam sein, die Leute zu evakuieren. „Bisher sieht es aber nicht danach aus. Wenn die Leute unseren Rat befolgen und Atemschutzmasken und Schutzbrillen tragen, sollten sie sich nicht in Gefahr befinden. Wir machen Forschungen, sowohl was die Umgebung betrifft, als auch die Leute. Eine Gruppe von Arbeitern wurde bereits untersucht und sie wiesen keinerlei Probleme auf.”

Die größte Gefahr bringen die kleinen Aschepartikel. Bisher gibt es aber noch keine Anzeichen dafür, daß diese Krankheiten auslösen können. Es wurden Messgeräte an einigen Orten angebracht, um die Dichte der Staubpartikel zu messen, sowie die Gasbildung von unter anderem Schwefeldioxid. Haraldur sagt, daß die Luftverschmutzung durch die Asche über der Sicherheitsgrenze liegt. „Es liegt natürlich bei den Leuten sich zu schützen. Vor allem Leute mit Lungenproblemen sollten sich in ihren Häusern aufhalten, wenn die Aschewolke über die Häuser zieht. Dies gilt auch für Leute in der Hauptstadt, wenn der Wind in ihre Richtung dreht. Wie schon gesagt ist es äußerst wichtig, daß die Leute Atemmasken und Schutzbrillen tragen.”

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