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Grund vorsichtig zu sein

26. mars 2010 kl. 18:16

Grund vorsichtig zu sein

Auf der Homepage des Instituts für Ernährung wurden nun die Ergebnisse der Fluor-Untersuchungen der Asche aus dem Eyjafjalla Gletscher-Vulkan bekannt gegeben. Laut Informationen des Instituts für Geowissenschaften ist die Fluormenge sehr gering, sie beträgt nur ein Drittel der Menge, die sich beim letzten Ausbruch des Vulkans Hekla gemessen wurde und ist von der Zusammensetzung her ähnlich der Asche, die beim Heimaeyja Vulkanausbruch 1973 fiel. Trotzdem sollten die Bauern vorsichtig sein und ihre Tiere nicht von Wiesen fressen lassen, auf die Asche gefallen ist. Ebenso besteht die Gefahr von zu hoher Fluoraufnahme, wenn die Tiere aus Pfützen und stillen Gewässern trinken. 

Genauere Informationen zu den Proben vom 22.März:

Drei Proben wurden entnommen:

1. Probe vom Vulkan – fein glasierte Asche
2. Probe aus dem Schnee an den Bergen (Eyjafjallar) VP323 bei 63.36.36,4-19.26.17,3- glasierte Asche 0,2-1mm
3. An derselben Stelle wie Nummer 2.

Probe 1 wurde im Forschungslabor durchgespült und die Fluormenge, sowie der Säuregehalt des Wassers wurden gemessen.

Fluor- und Säuregehalt aus den Proben 2 und 3 wurden im geschmolzenen Schnee direkt gemessen.


Ergebnisse

Aufgelöstes Fluor an der Oberfläche der Asche: mg Fluor per kg Asche
• Probe 1 (pH 6,45) Fluor  92 mg/kg
• Probe 2 (pH 5.66) Fluor 112 mg/kg

• Probe 3 (pH 5,55) Flúor 108 mg/kg


Das Spülwasser ist ein wenig säuerlich – dies weist auf Vulkangase (Salzsäure-Schwefelsäure) in den Aschekörnern hin.

Achtung – die Proben wurden aus grober Asche entnommen. Der Fluorgehalt ist üblicherweise höher in der Asche, die sich weiter vom Vulkan entfernt befindet. Dort ist die Asche feiner und ihre Oberfläche größer. Es kann sein, daß diese 400-500 mg per kg in Süd-Island beträgt.