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FEIF sagt "Ja" zu Deutschland: Islandpferde-WM steigt 2013 in Berlin

21. desember 2009 kl. 14:01

FEIF sagt "Ja" zu Deutschland: Islandpferde-WM steigt 2013 in Berlin

FEIF sagt "Ja" zu Deutschland: Islandpferde-WM steigt 2013 in Berlin

Eine umfangreiche und mit vielen neuen Ideen gespickte Bewerbung des IPZV als Gastgeber der Islandpferde-Weltmeisterschaft 2013 wurde gestern mit der letzten Verhandlungsrunde zwischen den Verantwortlichen auf Seiten des deutschen Verbandes und dem Vorstand der FEIF zum erfolgreichen Abschluss gebracht, und jetzt ist es offiziell: "Wir haben sie!"

Im August 2013 werden die Titelkämpfe der besten Reiter und Pferde in den Kategorien Sport und Zucht also in Berlin über die Bühne gehen; 14 Jahre sind dann vergangen, nachdem die letzte WM 1999 auf deutschem Boden stattgefunden hat - seinerzeit setzte man im bayerischen Rieden bedeutende Maßstäbe und läutete für dieses größte Event unserer internationalen Islandpferde-Szene eine neue Ära ein.

Viele nachfolgende Veranstalter nahmen sich an der professionellen Organisation des IPZV mit seinem damaligen Präsidenten Wolfgang Berg ein Beispiel, und auch 2013 soll die Weltmeisterschaft wieder neue Impulse geben und den Weg bereiten für wichtige Entwicklungen in den Jahren danach.

Freuen wir uns also, dass wir nach Österreich in zwei Jahren anschließend wieder selbst in die Gastgeberrolle schlüpfen dürfen. Ein solches Großprojekt wird uns alle in der einen oder anderen Weise fordern, sollten wir es doch gemeinsam als Aufgabe begreifen, auch über Berlin hinaus das Thema "Islandpferde" einer noch größeren Öffentlichkeit vorzustellen und die Faszination unserer tollen Tölter mit neuen Freunden zu teilen.


isibless sprach gestern nach der Vergabe-Entscheidung mit IPZV-Schatzmeister und WM-Projektleiter Fritz Finke über dessen Reaktion auf den Zuschlag der FEIF und über die Aufgaben, die nun vor uns liegen.

isibless: Herzlichen Glückwunsch zu diesem Etappensieg auf dem Weg nach Berlin. Lass uns doch bitte ein wenig am Zustandekommen dieser Entscheidung teilhaben.

Finke: Danke, wir freuen uns sehr, wissen aber auch, dass die richtige Arbeit erst jetzt beginnt. Wir haben seitens des IPZV alles getan, um eine möglichst aussagekräftige Bewerbung mit einem belastbaren Budget und einer möglichst frühen Klärung sämtlicher organisatorischer Detailfragen vor Ort in Berlin-Karlshorst zu präsentieren.

Dabei haben uns an vorderster Front Carsten Eckert und Bernhard Fliß mit ihrer starken Vorarbeit entscheidend unterstützt, und nach intensiven Verhandlungen mit dem FEIF-Präsidenten Jens Iversen und dem Sportdirektor Marko Mazeland hat mir der Präsident soeben mitgeteilt, dass er morgen am 4. Advent die Vergabe der WM 2013 an Deutschland bekanntgeben wird. Das ist für uns alle als Islandpferdefreunde in Deutschland ein großer Vertrauensbeweis, denke ich, und außerdem werden wir nach der vielen Arbeit, die jetzt auf uns wartet, am Ende ganz bestimmt ein Riesen-Fest feiern dürfen!



Diese WM wird nicht nur mit einem Budgetvolumen von ca. 2,5 Mio. Euro, sondern auch in ihrer gesamten Organisation, Logistik, Ansprache der Öffentlichkeit und nicht zuletzt in ihrem wirklich farbenfrohen und abwechlungsreichen Programm zweifellos das größte Ereignis, das wir im Islandpferdesport jemals auf deutschem Boden hatten.



Das wird in der Verbandsarbeit der kommenden Jahre eine enorme Herausforderung sein, ich bin aber sicher, dass wir auf der Basis der bewährten und intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten nach Rieden '99 einmal mehr einen neuen, wegweisenden Standard für die Durchführung von Islandpferde-Weltmeisterschaften setzen werden. Alle sind herzlich eingeladen - zum Kommen und vorab natürlich zur Unterstützung.



isibless: In ihrer Entscheidung lobt die FEIF besonders die "perfect conditions" des Veranstaltungsortes Berlin-Karlshorst, eines traditionsreichen Pferdesportparks. Wie genau kam es zur Auswahl dieser Anlage?

Finke: Nun, eines der klar definierten Ziele der FEIF lautet "Bringing People together in their Passion for the Icelandic Horse". Das sehen wir genauso, wir möchten aber 2013 noch einen Schritt weitergehen, indem wir deutlich sagen: "We're bringing the Icelandic Horse to the People". Das bedeutet, dass wir eben nicht nur diejenigen bei einem solchen Event vereinen wollen, die schon Freunde des Islandpferdes sind, sondern wir wollen neue Menschen erreichen - jung und alt. Das Islandpferd ist richtig prima dafür geeignet, ganz vielfältige Zielgruppen anzusprechen, und wir müssen einfach beginnen, aus unseren Möglichkeiten mehr zu machen und uns einem größeren Publikum gegenüber zu öffnen. Und da sind wir überzeugt, dass wir mit einer solchen Weltmeisterschaft eine einzigartige Plattform haben, unsere eigene Begeisterung mit umso mehr Menschen zu teilen.



Natürlich muss man dann auch an einen Ort gehen, der eine gewisse zusätzliche Anziehungskraft hat: Eine Metropole vom Format Berlins, gepaart nicht nur mit dem Charme und der Nostalgie eines geschichts- und prestigeträchtigen Veranstaltungsortes wie der Reitsportanlage Karlshorst, sondern auch ausgerüstet mit einer perfekten Infrastruktur und möglichst kurzen Wegen für Ross und Reiter, lässt uns genau dieses Ziel erreichen.



Das sieht die FEIF, deren Präsident und Sportleiter ja auch beide vor Ort in Berlin waren und sich gemeinsam mit uns von der Anlage in Karlshorst überzeugt haben, zum Glück genauso, und nachdem wir uns jetzt über alle vertraglichen Dinge einig geworden sind, werden wir die Vereinbarung offiziell am Rande des World Cup Mitte Februar im dänischen Odense unterzeichnen. Natürlich gibt's eine Menge zu tun, aber dafür dürfen wir uns dann auch alle gemeinsam auf die WM im eigenen Lande freuen, in deren Vorfeld wir selbstverständlich alles tun werden, um unsere drei Bereiche Freizeit, Sport und Zucht umfassend zu integrieren. Packen wir's an!

isibless: Gutes Gelingen bei diesem Vorhaben - der Countdown für "Berlin 2013" läuft.

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