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Einzig richtige Entscheidung

11. júní 2010 kl. 15:43

Einzig richtige Entscheidung

Hulda Gústafsdóttir und Hinrik Bragason auf Árbakki betreiben in Island eine Firma mit dem Namen Hestvit. Die beiden geben Reitunterricht, züchten, kaufen und verkaufen Pferde und arrangieren Pferdeexporte. Hulda war Mitglied im Organisationsteam für das Landsmót 2010, konnte aber bei der Hauptversammlung, bei der der Entschluß gefasst wurde, aufgrund eines Auslandsaufenthalts nicht persönlich anwesend sein. Eiðfaxi traf Hulda und wollte ihre Meinung zu der Entscheidung wissen:

War dies die einzig richtige Entscheidung?
„Ja, ich denke schon. Jetzt haben wir alle Trainer, Pferdezüchter und Pferdebesitzer von dem Druck, der seit einigen Wochen auf ihren Schultern lastet, befreit. Es war eine schwere Entscheidung, denn die Verluste sind natürlich sehr groß. Wir wollten einfach das beste für die Pferde tun und vorbildlich handeln, denn die Gesundheit des Pferdes muß in jedem Fall Vorgang haben.”

Und wie sieht es mit den Gästen aus dem Ausland aus, die bereits ihre Flüge gebucht haben?

„Wir haben vergangenes Wochenende viele Leute getroffen, die im Sommer zum Landsmót kommen wollten. Einige haben bereits ihre Flugtickets zurück gegeben, andere haben es vor und wieder andere kommen trotz allem nach Island und werden sich anderweitig beschäftigen. Wir sind froh, daß nicht alle ihre Reise absagen und hoffen gleichzeitig, daß alle im nächsten Jahr zum Landsmót kommen werden.”

Wie sieht es derzeit bei euch auf Árbakki aus?
„Wir sind jetzt dabei ungefähr die Hälfter aller Pferde langsam wieder anzutrainieren. Es ist sehr wichtig, daß die Pferde genügend Zeit haben, sich gut zu erholen. Derzeit sind wir dabei zu überlegen, welche Pferde wir im Spätsommer noch vorstellen wollen und welche vielleicht noch eine längere Pause bekommen können.”

Hat die Influenza Einfluß auf eure Arbeit?

„Ja, wir sind derzeit dabei andere Arbeiten zu erledigen, wie zum Beispiel Zäune bauen und allgemeine Instandhaltung der Dinge. Dies war eigentlich erst nach dem Landsmót geplant, aber wir müssen es nun so nehmen, wie es kommt. Unsere Mitarbeiter für den Sommer sind auch bereits eingetroffen und wir finden nach wie vor viele Aufgaben für jeden von ihnen. Wir haben nicht vor in den nächsten Wochen ins Ausland zu gehen, um dort Kurse zu halten. Eigentlich haben wir uns in den letzten Jahren auf einige wenige Reitschüler im Ausland konzentriert, da wir hier auf Árbakka sehr viele Hengste haben, die nun im Sommer alle zum Deckeinsatz kommen und wir diese stets im Auge behalten müssen. Die Influenza scheint glücklicherweise keinen Einfluß auf die Fruchtbarkeit zu haben, was uns sehr erfreut. Wir sind natürlich mit der Situation hier in Island nicht zufrieden, aber müssen nun eben in den sauren Apfel beißen und weitermachen. Uns bleibt nichts anderes übrig,” sagt Hulda zum Schluß.

 



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