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Eine der jüngsten Sportrichterinnen Islands

11. júní 2010 kl. 15:58

Eine der jüngsten Sportrichterinnen Islands

Anfang Mai fand in Reykjavík ein Sportrichterkurs statt. Die Teilnehmer sollten eigentlich die Pferde auf den Reykjavík Meisterschaften richten, wegen der Pferdeinfluenza wurden diese aber abgesagt. Dennoch fanden sich einige Reiter zusammen, die es den Prüflingen ermöglichten ihre Sportrichterlizenz zu erwerben

Rúna Helgadóttir war eine derjenigen, die den Kurs besuchte und an der im Anschluß stattfindenden Prüfung teilnahm. Rúna kommt aus Reykjavík und reitet seit vielen Jahren.

Wie war der Kurs?
„Als ich den Saal betrat, sah ich erstmal nichts außer erwachsene Leute. Erst kam ich mir ein wenig fehl am Platz vor, da ich die jüngste von allen war, aber das änderte sich schnell. Die Lehrer waren Gylfi Geirsson, Pjetur N. Pjetursson, Þórir Örn Grétarsson und Berglind Sveinsdóttir. Zuerst sind wir das Reglement durchgegangen und die FIPO und haben Pferde auf Videos gerichtet und besprochen. Dann haben wir versucht so viele Reiter und Pferde wie möglich zu finden, die für uns die einzelnen Programme reiten, damit wir uns an ihnen üben konnten. Leider standen uns aufgrund der Influenza nur wenige Pferde zur Verfügung. Die Pferde wurden alle direkt auf Video aufgenommen und im Anschluß haben wir deren Noten für die einzelnen Aufgabenteile besprochen. Am Samstag fand dann vormittags die theoretische Prüfung statt, bei der wir nach den Regeln gefragt wurden und auch Pferde auf einer DVD richten mussten und am nachmittag haben wir dann Pferde auf der Oval- und Passbahn in den Prüfungen V1, F1, T1, T2 und PP1 gerichtet.”

Seit wann hast du Interesse am Richten?

„Ich glaube ich war 12 oder 13 Jahre alt, als ich an einem Turnierreitkurs bei Tommi und Þóra in der Reitschule Faxaból teilnahm. Der Kurs hat viel Spaß gemacht, denn zum Abschluß fand ein Turnier statt, das wir selbst gerichtet haben. Das war das erste Mal, dass ich gerichtet habe und es war sehr interessant. Schon damals weckte dies mein Interesse daran, einmal Sportrichter zu werden. Einige Jahre später hat meine Mutter [Arna Rúnarsdóttir] ihre Sportrichterlizenz erworben und ich war seitdem sehr oft Richterschreiber bei ihr. In dieser Zeit habe ich viel gelernt und wir haben uns oft gemeinsam Gedanken gemacht. Manchmal habe ich auch einfach bei Turnieren wie z.B. dem Líflandsmót oder dem Frauentölt beim Verein Gustur zugeschaut und gerichtet um mich selbst zu üben.”

Momentan gibt es für die Sportrichter ja leider nicht sehr viel zu tun!
„Ja, das ist richtig und sehr schade. Ich hoffe trotzdem, daß ich im Spätsommer noch irgendwelche Turniere richten kann.”

Hast du derzeit irgendwelche Pferde im Training?
„Ich habe vor kurzer Zeit ein neues Pferd bekommen und wollte es eigentlich für das Landsmót in der Juniorenklasse qualifizieren. Aber jetzt müssen wir damit bis nächstes Jahr warten. Ich habe noch zwei Jahr in der Juniorenklasse, von daher ist es nicht so schlimm. Im Winter habe ich einige Pferde neben der Schule trainiert und wollte mit einem im B-Flokkur für den Verein Sóti starten. Ich hoffe, daß ich diese beiden Pferde zumindest im Spätsommer noch auf einem Turnier reiten kann. Ansonsten muß man sich jetzt dann entscheiden, welche Turniere man richten und welche man reiten möchte,” sagt die frischgebackene Sportrichterin zum Schluß.

 



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